Staffel I

Episode XXVIII

Ein neuer Captain, eine neue Crew - Claudius und Thomas sind ganz aufgeregt und haben trotzdem was zu meckern. Seltsames Vorgehen bei der Personalauswahl trifft auf den Fachkräftemangel der Zukunft. Claudius weist darauf hin, dass man sich seine Mitarbeiter und auch seinen Chef normalerweise nicht aussuchen kann und beschäftigt sich mit Ansätzen zum Teambuilding einer neuen Besatzung. Die Idee, mal zuzuhören und zu fragen, erweist sich als interessantes Führungsverhalten; Kooperation und Diplomatie halten Einzug in das Führungsverhalten der Sternenflotte und Diversität in Meinungen zuzulassen ist eine erkennbare Stärke des neues Teams. Wir lernen nicht nur eine angenehme, aufgabenorientierte Führungskraft kennen, die keinen Small-Talk mag und mit Kindern nichts anfangen kann, sondern auch den allmächtigen Q. Dies alles in den Folgen "Der Mächtige" und "Mission Farpoint", die eigentlich eine Folge bzw. ein Pilotfilm sind.

Episode XXIX

Data macht mit Tasha rum und Picard ist betrunken. Dr. Crusher wirkt ratlos, trifft seltsame Entscheidungen und Wesley übernimmt das Kommando. Wir lernen, wann Führungskräfte eingreifen sollten und was passiert, wenn sie dies nicht oder zu spät tun. Wir lernen eine Folge kennen, die gleichzeitig rassistisch und sexistisch ist. Picard zeigt, dass auch seine Diplomatie Grenzen hat und beweist ausgeprägte Verhaltensvarianz. Schlechte Vorbereitung mit fremden Kulturen scheint eine Strategie der Sternenflotte zu sein und Picard lässt sich - wieder einmal - von seinem Team beraten. Die Ferengi treten erstmals auf und es wird deutlich, dass eine korrekte Situationsanalyse und saubere Kommunikation eigentlich gute Ideen für Führungskräfte sind. Picard zeigt ausgeprägtes Delegationsverhalten und führt mit Vertrauen. Claudius und Thomas besprechen die Folgen "Gedankengift", "Der Ehrenkodex" und "Der Wächter".

Episode XXX

Thomas macht auf Data und gibt ganz exakte Informationen über die Länge der einzelnen Staffeln, Claudius wundert sich über die Schichtpläne der Enterprise und der Umgang mit der Einmischung in den eigenen Arbeitsbereich wird thematisiert. Gute Führungskräfte vermeiden Schulddiskussionen zur falschen Zeit und schlechte Führungskräfte gehen mit vorgefasster Meinung in Diskussionen, von der sie sich nicht mehr abbringen lassen. Die Sozialpsychologie erklärt, wieso "Todfeinde" häufig Nachbarn sind und die Führungsfacette der Mitarbeiterentwicklung wird diskutiert. Es wird klar, dass die Aufgabe einer Führungskraft immer auch darin besteht, unpopuläre und unangenehme Entscheidungen genau dann zu treffen, wenn es kein anderer will oder kann. Das alles und noch mehr in den Folgen "Der Reisende" und "Die geheimnisvolle Kraft".

Episode XXXI

Was tun, wenn Mitarbeiter ihren Job nicht oder nur unvollständig erledigen? Die Verantwortung für Mitarbeiter steht im Fokus und Claudius und Thomas diskutieren die oberste Direktive. Es wird - mal wieder - deutlich, dass Führungskräfte immer auch Diplomaten sein sollten und vernünftige Kommunikation viele (Führungs-)Probleme lösen kann. Jean-Luc macht klar, wann Aufgaben Chefsache sein sollten und dass man Verantwortung nicht delegieren kann. Claudius diskutiert moralische Dilemmata, Professionalität ist auch bei persönlicher Beziehung hilfreich und gute Führungskräfte können sich darauf verlassen, dass ihr Team auch ohne sie funktioniert. Das alles in den Folgen „Das Gesetz der Edo“ und „Die Schlacht von Maxia“.